StartseiteUnsere GemeindeAus dem Gemeindeleben

Sanierung "Deponie Kleeblatt"

Die Gemeinde Markgrafneusiedl gab innerhalb offener Frist ihre ablehnende Stellungnahme [2.995 KB] zum Projekt „Zöchling Abfallverwertung GmbH, Sanierung Deponie Kleeblatt“ ab.

Formulardownload

Sehr geehrte Markgrafneusiedlerinnen,
sehr geehrte Markgrafneusiedler,

wir sind bemüht, Sie bei der Erledigung von "Amtsgeschäften zu unterstützen. Deshalb haben wir u.a. auf unserer Homepage die neue Unterseite "FORMULARE" eingerichtet.

So sie weiter Formulare bzw. Verlinkungen wünschen, ersuchen wir Sie, um eine diesbezügliche Mitteilung.

In eigener Sache

Aus gegebenen Anlass macht die Gemeinde Markgrafneusiedl darauf aufmerksam, dass sie nur für jene Meldungen und Informationen die Verantwortung übernehmen kann, die durch sie auf der Amtstafel, in Mitteilungen der Gemeinde, in der Gemeindezeitung bzw. auf ihrer Homepage veröffentlicht werden.

Sie übernimmt keinerlei Haftungen für Informationen, die nicht durch gemeindeeigene Organe, bspw. durch Vertreter von privaten Interessensgruppen oder politischen Parteien im Umlauf gesetzt werden.

Die Gemeinde Markgrafneusiedl informiert ihre Bevölkerung zur Verhinderung von Gerüchten und auf Grund ihres Anspruches auf Seriösität ausschließlich über überprüfbare und messbare Daten und Vorkommnisse.

Marchfeldkogel - UVP Verfahren

Am 15.07.2015 fand in der Volksschule Markgrafneusiedl die öffentliche Verhandlung in der laufenden Umweltverträglichkeitsprüfung durch das Amt der NÖ Landesregierung statt.

Über den angeregten und teilweise emotionsgeladenen Verlauf der Verhandlung wurden sie bereits durch eine Aussendung des Vorstandes der Gemeinde Markgrafneusiedl informiert. Der Ordnung halber wollen wir sie über die in dieser Aussendung angeführte, durch den Gemeinderat in seiner Sitzung vom 14.07.2015 beschlossenen, Stellungnahme der Gemeinde nachfolgend informieren.

Stellungnahme der Gemeinde Markgrafneusiedl:


In Ausübung ihrer Parteistellung im UVP-Verfahren bezüglich Marchfeldkogel am 15.7.2015 ersucht die Gemeinde um Berücksichtigung folgender in der Gemeinderatssitzung vom 14.7.2015 beschlossener Punkte:

Ein Großteil der Gemeindebürger ist äußerst besorgt, dass die geplante Deponierung von ca. 15.000.000 m⊃3; Bodenaushub und ca. 11.000.000 m⊃3; Baurestmassen und die damit in Verbindung stehenden 60.000 LKW Fahrten pro Jahr zu katastrophalen Gesundheitsauswirkungen für die Bevölkerung führen werden. Deshalb steht der Großteil der Gemeindebürger von Markgrafneusiedl nach Erlangung der neuesten Erkenntnisse aus den Einreichunterlagen dem Deponieprojekt entschieden ablehnend gegenüber.

1. Die Gemeinde Markgrafneusiedl wird in der Verordnung des BMLUFW über das belastete Gebiet vom 24. Juni 2015, BGB1 II 2015/166, als Feinstaubsanierungsgebiet angeführt. Dies bedeutet, dass Maßnahmen zu setzen sind, die eine Reduktion der Luftschadstoffbelastung bewirken und keinesfalls eine zusätzliche Belastung, wie sie in dem Projekt ausgewiesen ist, entsteht. Die Gemeinde wendet daher ein, dass zum Einen eine Genehmigung des Marchfeldkogels nur dann denkbar wäre, wenn gewährleistet ist, dass die Luftschadstoffbelastung auf ein gesundheitsverträgliches Maß zurückgeht und zum Anderen nicht mit dem Betrieb des Marchfeldkogels Sanierungserfolge wieder scheitern. Die Gemeinde Markgrafneusiedl fordert daher eine laufende Kontrolle der Luftgüte über eine Luftgütemessstelle an einem Standort im Siedlungsbereich von Markgrafneusiedl zur laufenden Beweissicherung. Diese müsste auf Kosten der Errichtungsgesellschaft Marchfeldkogel errichtet werden und von einer unabhängigen noch festzulegenden Organisation betreut werden. Nur wenn gewährleistet ist, dass in den nächsten Jahrzehnten trotz des Betriebes des Marchfeldkogels eine permanente Luftqualität gesichert ist, die keine gesundheitsgefährliche oder unzumutbare zusätzliche Belästigung für Menschen mit sich bringt, kommt für die Gemeinde eine derartige Großdeponie in Betracht. Sollte in einem Jahr der Durchschnittsreferenzwert pm 10 des Jahres 2013 der Luftgütemessstation Gänserndorf an der Messstation Markgrafneusiedl mehrmals überschritten werden, ist der Deponiebetrieb unverzüglich und dauerhaft einzustellen. Die laufend zu ermittelnden und aufzuzeichnenden Daten der Luftgütemessungen wie auch die vorzuschreibenden Wasserqualitätsmessungen werden jedem interessierten Bürger unverzüglich über die Gemeindewebseite und in der Gemeindezeitung zugänglich gemacht.

2. Sämtliche Prüfberichte, die Kraft Gesetz oder im gegenständlichen Genehmigungsbescheid durch die Betreibergesellschaft der Behörde vorzulegen sind, wären auch mit gleicher Post an die Gemeinde Markgrafneusiedl zu übermitteln. Insbesondere sind die Ergebnisse der regelmäßigen Grundwasseruntersuchungen sowie der Luftgüteuntersuchungen umgehend der Gemeinde zur Veröffentlichung in der Gemeindezeitung bzw. der Gemeindehomepage zu übermitteln.

3. Namhaftmachung eines verantwortlichen Ansprechpartners bei der Betreibergesellschaft für sofortige Beseitigung von Problemen anlässlich der Luftgütemessung. Gemeinsame Ausarbeitung eines Sanktionskataloges bei eventuellen Verstößen gegen die Luftgüte. Dieser soll von einem Verweis, über Pönalzahlungen bis zur Anzeige enthalten. Dadurch soll ein einvernehmlicher Umgang mit dem sensiblen Thema Luftgüte sichergestellt werden. Einhaltung der im UVP-Verfahren verlautbarten Öffnungszeiten. Dadurch sollte eine ungeregelte Anlieferung hintangehalten werden.

4. Es muss sichergestellt sein, dass tatsächlich nur harmlose Abfallarten wie Bodenaushub und Baurestmassen deponiert werden. Der derzeitige Abfallkatalog, der deponiert werden soll, beinhaltet äußerst problematische Abfallarten die typischerweise als Sonderabfall bezeichnet wird. Diese noch näher zu spezifizierenden Abfallarten müssen samt und sonders aus dem Abfallkatalog gestrichen werden.

5. Instandhaltung und Sanierung der im Eigentum der Gemeinde stehenden Gemeindestraßen zum Deponiegelände auf Kosten der Betreibergesellschaft. Es muss dauerhaft sichergestellt sein, dass Zu- und Abfahrten zum Deponieareal keinesfalls über das Wohngebiet von Markgrafneusiedl geführt werden. Anhaltender Verstoß gegen diese Vorgabe soll nach zweimaliger schriftlicher Abmahnung seitens der Gemeinde Markgrafneusiedl gegenüber der Errichtungsgesellschaft Marchfeldkogel GmbH zur dauerhaften Einstellung des Deponiebetriebs führen.

6. Verpflichtendes Beiziehen der Gemeinde bei Begehungen der einzelnen Bauabschnitte.

7. Einbindung der Gemeinde bei der Entscheidung bezüglich Verfüllung der Sickerwasserbecken.

8. Umgehende Humusierung und Begrünung der Aufschüttungen durch die Betreibergesellschaft. Der Gemeinde ist es ein besonderes Anliegen dies zu beachten und sachlich zu beobachten. Die Gemeinde fordert die Namhaftmachung einer Ansprechperson bei der Fa. Lacon bzw. deren etwaigen Rechtsnachfolger zwecks Beratung der Gemeinde und der aktuellen Informationsweitergabe im Zusammenhang mit den zu rekultivierenden Flächen.

9. Ist eine finanzielle Absicherung der Rekultivierung für den Fall des vorzeitigen Ausscheidens der Betreiberfirma vor Projektende vorgesehen?

Die Menschen in der Region haben bereits genug an diversen Deponiebetrieben gelitten. Aus Sicht des Großteils der Gemeindebürger von Markgrafneusiedl ist eine zusätzliche Belastung absolut undenkbar. Nur unter der Garantie einer wesentlichen Umweltverbesserung kann die Gemeinde Markgrafneusiedl weiteren Deponieprojekten zustimmen.
(Otto Fitzka)

GR-Sitzungsprotokolle

Wie Sie bereits festgestellt haben, werden die Protokolle der Gemeinderatssitzungen unter dem Punkt „aus dem Gemeindeleben/Sitzungsprotokoll“ ab 2015 auf unserer Gemeindehomepage unter GR-Sitzungsprotokolle veröffentlicht. Dort werden auch die jeweiligen Einladungskurrenden kurzfristig vor der jeweiligen Gemeinderatssitzung zu Ihrer Information zur Verfügung gestellt.

Die Gemeindeverwaltung macht Sie darauf aufmerksam, dass die nunmehr veröffentlichen Gemeinderatsprotokolle vorbehaltlich der Genehmigung in der jeweiligen folgenden Gemeinderatssitzung zu sehen sind.

Hunde

Aus gegebenem Anlass macht die Gemeinde Markgrafneusiedl alle Hundebesitzer darauf aufmerksam, dass im Ortsgebiet sowohl Beißkorb- als auch Leinenzwang besteht. Weiters gilt in unserem Ortsgebiet auch der Slogan „Gackerl ins Sackerl“.

Wir ersuchen Sie deshalb, ihre treuen Vierbeiner im Ortsgebiet unbedingt an die Leine zu nehmen und den Beißkorb zu verwenden, um nicht eingefriedete Grundflächen sauber zu halten. Dafür stellt Ihnen die Gemeinde Markgrafneusiedl zahlreiche Hundetoilette-Anlagen zur Verfügung.

Gemeindedeponie

Seit Mitte März ist unsere Gemeindedeponie wieder für Sie geöffnet!
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass jeweils am Mittwoch NUR Gras- und Grünschnitt auf die Deponie gebracht werden darf.
Wie in den letzten Jahren erfolgt die Samstag-Betreuung durch unseren Bürgermeister sowie Gemeinderäte und durch Pensionisten der Gemeinde Markgrafneusiedl.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Trennung der Abfälle in den verschiedenen Mulden einzuhalten ist und den Anweisungen der jeweiligen Aufsichtspersonen Folge zu leisten ist.
Sperrmüll: nicht gefährliche Siedlungsabfälle, die wegen ihrer Größe oder Masse nicht in den Restmülltonnen entsorgt werden können. Kein Sperrmüll sind z.B.: normaler Restmüll, gelbe Säcke, Altglas und –papier, Problemstoffe, Fahrzeugreifen, Elektro-Altgeräte, Styroporverpackungen usw.
Bauschutt: Beton, Ziegel und Mörtel
Inertstoffe: unbrennbare, mineralische Abfälle wie Ytong, Gips, Rigips, Sanitärkeramik, Glasbausteine, Glas- und Steinwolle

Auch heuer stellt die Fa. Lengel GmbH für unsere Bevölkerung wieder Gartenerde und Rindenmulch zur Verfügung.

Defibrilator

Die Gemeinde Markgrafneusiedl verfügt seit kurzem über zwei Defibrilatoren. Ein Gerät ist beim örtlichen Nahversorger, das zweite im Gemeindeamt stationiert. Damit ist auch ein weiterer Beitrag für die Gesundheit und deren Vorsorge in Markgrafneusiedl gesichert. Die Geräte sind so ausgestattet, dass sie im Ernstfall eine verbale Bedienungsanleitung geben und so deren ordnungsgemäßen Einsatz gewährleisten.

Heizkostenzuschuss

Die NÖ Landesregierung hat beschlossen, sozial bedürftigen Niederösterreichern und Niederösterreicherinnen einen einmaligen Heizkostenzuschuss für die Heizperiode 2015/2016 in der Höhe von € 150,- zu gewähren.

Der Heizkostenzuschuss kann am Gemeindeamt bis spätestens 30. März 2016 beantragt werden. Nach Prüfung der Voraussetzungen (Monatseinkommen maximal € 872,31 brutto) wird der Antrag weitergeleitet und die Auszahlung erfolgt direkt über das Amt der NÖ Landesregierung.

Leistungen der Gemeinde für ihre Bürger/innen

Vielen ist nicht im Detail bewusst, welche Aufgaben die Gemeinde tagtäglich erfüllt und damit zur hohen Lebensqualität beiträgt. Die Medienberichterstattung wird vielfach von Themen und Vorhaben dominiert, bei denen vor allem Bundes- und Landespolitiker genannt werden. Den größten Teil aller Projekte und Leistungen erbringt am Ende die Gemeinde, die mit Abstand bürgernächste Verwaltungseinheit.

Wussten Sie beispielsweise, dass das Netz an Gemeindestraßen weit größer ist, als jenes der Landes- oder Bundesstraßen? Dieses Netz finanziert Ihre Gemeinde.
Wir sorgen nach besten Kräften und Möglichkeiten dafür, dass diese Straßen im Winter geräumt werden und für Sie befahrbar bleiben. Jährlich gibt die Gemeinde Markgrafneusiedl durchschnittlich € 140.000,- für Straßenbau bzw. Erhaltung aus und € 15.000,- für die Instandhaltung der Feldwege. Die Herstellung des Eichenweges in unserem Betriebsgebiet hat uns inkl. der Grundablösen rund € 400.000,- gekostet.

Wir errichten und erhalten den Kindergarten, die Volksschule und die Neue Mittelschule - 2013 betrugen unsere Ausgaben für den Kindergarten € 50.000,- , für die Volksschule € 270.000,- und für die neue Mittelschule € 28.000,- für die anderen Schulen wie Polytechnikum und Sonderschule waren es € 9.000,-.
Auch für die Nachmittagsbetreuung in unserer Volksschule leisten wir unseren Beitrag – im Vorjahr waren dies € 4.500,-.
Wir bekommen von der Musikschule Strasshof für jeden Schüler eine Vorschreibung, und im Jahr 2013 waren dies insgesamt € 14.000,-.

Gleiches gilt für den Kultur- und Freizeitbereich. Wir haben ein reges Vereinsleben und das unterstützen wir auch mit jährlichen Subventionen in der Gesamthöhe von € 7.000,- an unsere Vereine. Zusätzlich kümmern wir uns um die notwendige Infrastruktur – Stichwort Kulturhaus und Kabinenzubau für den Sportverein.

Im Gesundheits- und Pflegebereich zahlt die Gemeinde viel Geld, damit Sie in Ihrer Nähe ein Spital, ein Alten- oder Pflegeheim zur Verfügung haben. Unser jährlicher Beitrag an die NÖ Krankenfürsorgeanstalten beträgt ca. € 187.000,-.
Mit der Bereitstellung des Gemeindearztes unterstützen wir auch die Gesundheitsversorgung vor Ort. Und falls einmal ein Unglück geschieht, dann sorgen die freiwilligen Rettungsdienste – mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde (€ 11.200,-) – dafür, dass Sie schnellstmöglich in ein Krankenhaus gebracht werden können.
Die Pflege- und Betreuungseinrichtungen, wie zum Beispiel NÖ Volkshilfe, NÖ Hilfswerk oder Caritas erhalten von uns für jede betreute Person in unserer Gemeinde einen Beitrag – im Vorjahr waren das insgesamt € 3.400,-.
Auch für die Sozialhilfe leisten wir unseren Beitrag – 2013 waren dies ca. € 126.000,- und für die Jugendwohlfahrt ( ) € 14.200,-.

Die Wasser- und Abwasseranlagen sind ein wichtiger Bestandteil in unserer Gemeinde. Für den Ausbau und die Erhaltung dieser haben wir im Vorjahr insgesamt € 350.000,- ausgegeben.

Auch zu Ihrer Sicherheit tragen wir als ihre Gemeinde bei. Die Finanzierung und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinde. Beim Bau unseres Feuerwehrhauses sowie den Ankauf der Ausstattung übernahm die Gemeinde den größten Teil der Ausgaben und die laufenden Kosten betrugen im Vorjahr € 21.800,-.

Darüber hinaus ist die Gemeinde Markgrafneusiedl erste Ansprech- und Erledigungsstelle für viele Verwaltungsangelegenheiten des Alltags. Baugenehmigungen werden von uns bearbeitet und erteilt, Veranstaltungen überprüft und genehmigt, dazu kommen Aufgaben als Straßen- und als Sanitätspolizeibehörde. All das sind nur einige von sehr vielen Aufgaben, die im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde liegen.
Auch für die Wirtschaft in der Region leisten wir einen wichtigen Beitrag - mit kurzen Genehmigungsverfahren und Beratungen in Bauangelegenheiten.
Wir unterstützen private Bauführer mit Subventionen bei Solar- oder Photovoltaikanlagen.

Die Gemeinde übt auch gewisse Aufgaben im sogenannten „übertragenen Wirkungsbereich“ aus. Übertragen werden diese Aufgaben vom Bund und dem Land NÖ. Dazu zählen beispielsweise die Raumordnung, sicherheitsbehördliche Funktionen, wir sind Melde- und Wahlbehörde, und haben in diesem Bereich nicht nur Meldebestätigen und ähnliches für sie auszustellen sondern auch etliche Statistiken zu bedienen. Wir sorgen auch dafür, dass Sie auf EU-, Bundes-, Landes- oder eben der Gemeindeebene wählen gehen können, das heißt wir organisieren den Ablauf jeder Wahl.

Und nicht zuletzt hat das Sprichwort „Von der Wiege bis zur Bahre“ auch für unsere Gemeinde Gültigkeit. Einer der ersten Wege nach der Geburt eines Kindes ist der aufs Gemeindeamt, um den neuen Erdenbürger anzumelden. Auch bei einem Todesfall führt die Angehörigen der erste Weg meist aufs Gemeindeamt, um die notwendigen Formalitäten zu erledigen.

Sie sehen also, dass wir uns in vielfältiger Weise um Sie bemühen!

Gewerbegebiet

Die Gemeinde Markgrafneusiedl hat rechtzeitig, um zukünftige Einnahmenausfälle aufzufangen, an der Einrichtung des Betriebsgebietes Markgrafneusiedl (Gewerbe- und Industriepark Wien Nordost) mitgewirkt. Kurz nach dem Jahr 2000 hat die Gemeinde gemeinsam mit der GIP Projektierungs GmbH mit der Planung des „Gewerbe Industriepark Wien Nordost“ begonnen. Die Gesellschafter der GIP sind ECO Plus, Raiffeisen Holding NÖ-Wien, Raiffeisen - die Salzburger Bank sowie die Fa. Assamer. Die Gemeinde Markgrafneusiedl hat bis dato ca. 24 ha des im Eigentum GIP Gewerbe Industriepark Wien Nordost befindlichen Areals als „Bauland- Betriebsgebiet“ gewidmet. Weitere ca. 80 ha des im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Grundstückes könnten einer Erweiterung des Betriebsgebietes zugeführt werden.


Von den bereits umgewidmeten 24 ha sind ungefähr 11 ha bereits durch Firmen genutzt.

Der erste Betrieb, der das Angebot des Betriebsgebietes Markgrafneusiedl nutzte, war 2007 die Fischer-Brot GmbH. Diese oberösterreichische Firma erwarb 3,7 ha und errichtete ihre Zweigniederlassung in Markgrafneusiedl und baut heuer einen zweite Halle.
Bis zum heutigen Zeitpunkt haben folgende 9 Firmen ihre Betriebsstandorte in das Betriebsgebiet Markgrafneusiedl verlegt:

Fischer-Brot GmbH, mit seiner Erzeugung von Weißgebäck;

Iron Mountain Archivierungs GmbH, der Geschäftszweig die Dokumentenarchivierung ist;

Knoll & Partner GmbH, die als kompetenter Partner im Bauwesen (Planung, Sachverständigentätigkeiten, Baumanagement, usw.) auftritt;

Place & More GmbH, die Vermietung von Kleinhallen, Garagen und Stellplätzen anbieten;

Cuitec Großküchentechnik GmbH, die sich mit der Planung und Einrichtung von Großküchen beschäftigt;

Balco Z. Autoreparatur, Autoreparatur und Ersatzteilhandel;

Olio Spezialspeisefett und Speiseöl GmbH, die sich mit der Wiederaufbereitung von Altölen aus dem Gastronomie- und Lebensmittelbereich beschäftigt;

HK Poolbau GmbH, deren Firmenzweck der Einbau von Fertigpools ist und

GUBT Geo- und Umweltbohrtechnik GmbH, deren Aufgabengebiet die Beratung in Sachen Geo- und Umwelttechnik ist.

Durch die Ansiedlung von Gewerbebetrieben in unserem Betriebsgebiet Markgrafneusiedl ist es gelungen, den bereits einsetzenden Einnahmenausfall an Kommunalsteuern entgegenzuwirken. Die Gemeindeverwaltung sieht in der Ansiedlung weiterer Betriebe die große Chance anfallende Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität in Markgrafneusiedl zu finanzieren. Wie Bgm. Erwin Hrabal in Abwandlung eines Werbespruches sagte: „Man muss rechtzeitig etwas tun, damit man es hat, wenn man es braucht!“

Um die Ansiedlung von weiteren Betrieben attraktiver zu gestalten, den Liefer- und Kundenverkehr zielgerechter zu steuern und damit auch den dadurch anfallenden Verkehr aus dem Ortsgebiet soweit wie möglich fernzuhalten, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 26.3.2014 die Vergabe eines Verkehrsleitsystems zum Betriebsgebiet beschlossen. Sowohl die bereits ansässigen Betriebe als auch die GIP haben sich an der Finanzierung dieses Verkehrsleitsystems maßgeblich beteiligt.

Neben der Einnahmengewinnung der Gemeinde aus Kommunalsteuern gelang durch die Ansiedelung von Betrieb in unserem Gewerbegebiet die Schaffung von vielen zusätzlichen Arbeitsplätzen. Dies stellt eine hohe soziale und volkswirtschaftliche Wertsteigerung für unserer Region dar. (fitzka)

Zivilschutzverband

Allgemeine Informationen zu Sturm und Orkan - Verhaltensregeln

Bei Sturm und Orkan mit anhaltend hoher Windgeschwindigkeit sind vor allem der Winddruck sowie die darauf noch aufsetzenden höheren Böen problematisch.

Achtung: Personen werden bei Stürmen meist durch Bäume, herabfallende oder herumfliegende Trümmer und Gegenstände verletzt.

Gefährlich werden Winde und Böen ab einer Stärke von 80 km/h.

Vorbeugende Schutzmaßnahmen:Stabile Dachkonstruktion und feste Verankerung im Mauerwerk mit Hilfe von Mauerankern, Schrauben und Metallbändern. Abspannen von Masten, Antennen und Schornsteinen zur Verhinderung von langperiodischen Schwingungen und periodische Überprüfung derartiger Einrichtungen.



Zusätzlich sollten in Warnsituationen Gerüste, Werbetafeln, Markisen, Partyzelte, Abdeckplatten und –planen fest verankert werden

Der Schutz vor entwurzelten Bäumen in Hausnähe wird erreicht durch entsprechenden Abstand oder Zurückschneiden gebäudenaher Bäume. Vor allem flachwurzelnde Bäume sollten nicht über die mittlere Firsthöhe des Gebäudes hinauswachsen.

Vorbeugend sollten Sie in regelmäßigen Abständen Dächer und Schornsteine auf lose Dachziegel oder Bleche und ähnliches überprüfen. Vorratshaltung von Ersatzdachplatten und Folien zur temporären Vermeidung von Nässeschäden im Schadensfall.

Abdecken von Glasflächen im privaten Bereich (Rollläden) und im Gewerbe, zum Beispiel bei Gewächshäusern (hagelsichere Glastypen).

Nicht befestigte Gegenstände, die sich außerhalb des Hauses im Garten befinden, in Sicherheit bringen (z.B. Mülltonnen, Wäsche, Blumenkübel, Werkzeuge, Gartenmöbel, usw.)!

Was tun bei Schäden?

Im Schadensfall ist allen Geschädigten zu empfehlen, ihren Schaden bestmöglich zu dokumentieren. Genaue Adressen- und Datums-/ Zeitangaben sind unbedingt erforderlich. Allfällige Zeugen sind um Namen und Adressen zu ersuchen; auch Fotos sind für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüche nützlich. Sowohl der Hauseigentümer als auch der Geschädigte sollte so rasch wie möglich bei der Versicherung eine Schadensmeldung erstatten.

Eine sturmfreie Zeit wünscht ihr Zivilschutzbeauftragter Harald Schöner

Wochenendruhe

Bald beginnt wieder die Rasenmähsaison – wir ersuchen Sie um Einhaltung der Wochenendruhe!
Im Sinne einer guten Nachbarschaft sollten an Samstagen ab 17.00 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen Arbeiten mit intensiver Lärmentwicklung vermieden werden.

Fundkiste

Wir möchten wieder einmal darauf hinweisen, dass die Gemeinde auch Fundamt ist. Wir sammeln alle gefundenen und abgegebenen Schlüssel, Brillen, Handys, usw.
Wenn Ihre Verlustgegenstände nicht bei uns abgegeben werden, so können Sie bei uns jedenfalls die Verlustanzeige tätigen.
Bei Verlust des Führerscheines oder der Kennzeichentafel muss eine Verlustanzeige bei der Polizei erfolgen.

Medizinisches Zentrum Gänserndorf

Seit 1. September 2012 ist das Medizinische Zentrum Gänserndorf (kurz MZG) 24 Stunden am Tag offen. Ab sofort stehen damit zusätzlich zu den bestehenden Öffnungszeiten der Ambulanzen nun auch in den Nachtstunden von 19 bis 7 Uhr ein Allgemeinmediziner und eine diplomierte Pflegefachkraft für Notfälle bereit.

Das Medizinische Zentrum Gänserndorf ist damit sieben Tage die Woche von 0 – 24 Uhr geöffnet.
Tel. 02282/9004 - 0


Das tagesklinische Leistungsprogramm:
Augenheilkunde:
Operation des Grauen Stares (Katarakt)
Chirurgie: Carpaltunnelsyndrom (Einengung eines Nervs), Varizen (Krampfadern), Leistenhernien (Leistenbruch), kleine Brusttumore, Anlage von Port-a-Caths (Langzeitvenenkatheter), Wundmanagement
Gynäkologie: Curettagen, Konisationen (teilweise Entfernung des Gebärmutterhalses)
Hals-, Nasen-, Ohren-Abteilung: Paracentese (Einsetzen von Paukenröhrchen), Entfernung von kleinen Hauttumoren
Onkologie: Verabreichung von Chemotherapien
Orthopädie: Fuß- und Handoperationen, Knie-Arthroskopie
Unfallchirurgie: Entfernung von Osteosynthesematerial (Metall), Arthroskopie
Urologie: Vorhautverengung, Blasenspiegelungen, Vasektomien (Durchtrennung der Samenstränge)

Sperrmüll ist nicht Restmüll

Wir weisen darauf hin, dass die Sperrmüll-Mulde auf der Sammelstelle nicht für Restmüll verwendet werden darf! Das NÖ Abfallwirtschaftsgesetz definiert Sperrmüll als „nicht gefährliche Siedlungsabfälle, die wegen ihrer Beschaffenheit (Größe oder Masse) nicht durch ein ortsübliches Müllerfassungssystem erfasst werden können“. Abfälle, die in einen Müllsack passen, zählen daher nicht zu Sperrmüll. Wenn Sie mit Ihrer 120 l Restmülltonne nicht auskommen, so können Sie eine Tonne mit 240 l Fassungsvermögen anfordern, die zusätzlichen, höheren Kosten dafür sind lediglich €10,- pro Jahr.

Müllentsorgung

Elektrogroßgeräte (Waschmaschine, Wäschetrockner, E-Herd, Geschirrspülmaschine, etc.) sollen in Zukunft in unserer Deponie im Alteisencontainer entsorgt werden.
Kühlschränke und Gefriertruhen müssen wegen der Kühlflüssigkeit bei der Problemstoffsammelstelle abgegeben werden – wenn möglich zu den PROSA-Terminen.
Elektrokleingeräte, Fernseher und Computeranlagen sind ebenfalls bei der Problemstoffsammelstelle abzugeben.
Auf Wunsch des GVU Hohenruppersdorf sind bei allen Elektrogeräten die Kabel zu belassen!
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass E-Schrott nicht an ausländische Sammler abgegeben werden soll, da dem Müllverband dadurch Einnahmen entgehen.

Bausprechtag

Die nächsten Bausprechtage finden am 5. November und am 3. Dezember ab 14.30 Uhr statt. Wir ersuchen Sie bei Interesse um Anmeldung.

GVU Abfallentsorgung

Den Gelben Sack richtig verwenden:
Nur Plastikflaschen und Metallverpackungen gehören hinein.

In den Gelben Sack gehören ausschließlich leere Plastikflaschen und Metallverpackungen (auch wenn Sie einen alten Gelben Sack mit anderslautender Aufschrift verwenden).

Da die Anzahl der ausgegebenen Gelben Säcke von der ARGEV auf Grund der anfallenden Menge an Plastikflaschen und Metallverpackungen vorgegeben und verrechnet wird, ersuchen wir Sie, diese nicht zweckzuentfremden und z.B. zum Sammeln und zur Abgabe von Alttextilien oder Sperrmüll zu verwenden.

Gelbe Säcke - wie auch immer gefüllt - werden an den Altstoffsammelzentren keinesfalls übernommen.

Illegale Sperrmüllsammler im Verbandsgebiet unterwegs
Unbefugte Sperrmüllbrigaden gefährden die nachhaltige Abfallentsorgung.

Sperrmüllbrigaden aus dem benachbarten Ausland oder sogenannte „Wertstoffsammler“ übernehmen bevorzugt Altschuhe und Alttextilien oder sammeln Alteisen, Buntmetalle, Elektrogeräte und sogar Problemstoffe, wie z.B. Autobatterien.

Keine gesetzlich befugten Sammler

Sperrmüllbrigaden verfügen über keine Sammelberechtigung gemäß den abfallwirtschaftlichen Bestimmungen, weshalb ihre Sammlungen gesetzeswidrig sind. Aber auch die Liegenschaftseigentümer handeln rechtswidrig, wenn sie ihre Abfälle nicht in die öffentliche Abfuhr einbringen und ihre gefährlichen Abfälle einem illegalen Sammler übergeben.

Erhaltung bewährter Sammelschienen

Aufgabe des G.V.U. ist es, eine umfassende, nachhaltige und vor allem dauerhafte Abfallentsorgung für den Bezirk Gänserndorf sicher zu stellen. Dies kann jedoch nur gewährleistet werden, wenn die bisherigen Sammelschienen, wie Altmetall-, Elektrogeräte- oder Alttextiliensammlung von der Bevölkerung genutzt werden und ausgelastet sind. Der G.V.U.-Bezirk Gänserndorf ersucht daher die Bevölkerung, die sporadisch auftretenden illegalen Sperrmüllbrigaden zu ignorieren.

Abfuhrtermine per SMS!

Nutzen Sie das praktische Service des G.V.U.-Bezirk Gänserndorf: Sie können sich per SMS an Ihr Handy an die jeweils bevorstehenden Abfuhrtermine für Restmüll, Altpapier und Gelben Sack erinnern lassen. Weitere Informationen dazu und das Anmeldeformular finden Sie im Internet unter: www.abfallverband.at/gaenserndorf

Nachtnotarzt

Der Nachtnotarzt wurde seit Oktober 2007 eingestellt, stattdessen steht nun ein Notarztwagen zur Verfügung.

Rund um die Uhr (auch nachts und an Sonn- und Feiertagen) steht ein Notarztwagen in Groß-Enzersdorf für unser Gebiet zur Verfügung. Zu erreichen ist dieser unter der Telefonnummer: 144

AST Anrufsammeltaxi Marchfeld

Telefonnummer 0810/810 278

Die Gemeinde Markgrafneusiedl bemüht sich schon seit längerem um eine Verbindung Richtung Gänserndorf und Groß-Enzersdorf. Gemeinsam mit der NÖ Landesregierung und dem VOR Verkehrsverbund Ost-Region - und durch finanzielle Unterstützung der Gemeinde - ist es nun gelungen, diese Strecke mit dem AST Marchfeld (Anrufsammeltaxi) abzudecken.
Ab September 2007 steht Ihnen diese Einrichtung an allen Tagen im Jahr zur Verfügung. Man bestellt das Anrufsammeltaxi unter der

Telefonnummer 0810/810 278 (zum Ortstarif)

unter Angabe von Name, Abfahrtsstelle, Ziel, Uhrzeit und Anzahl der Fahrgäste. Der Fahrtwunsch muss spätestens 30 Minuten vor Fahrtantritt bekannt gegeben werden – ein Zusteigen ohne Anmeldung ist nicht möglich. Erfolgt keine Anmeldung, bleibt das Taxi nicht bei den Haltestellen stehen.
Es gibt in Markgrafneusiedl insgesamt 7 Einstiegsstellen (siehe Prospekt), die Rückfahrt erfolgt bis vor die eigene Haustüre.
Neben dem bestehenden Zonentarif des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) von EUR 1,70 je Zone wird für das AST noch ein Komfortzuschlag pro Fahrt von EUR 1,- verrechnet.
Das heißt:

eine einfache Fahrt nach Gänserndorf (1 Zone) kostet EUR 2,70
eine einfache Fahrt nach Groß-Enzersdorf (2 Zonen) kostet EUR 4,40.

Die Fahrscheine können Sie direkt im Fahrzeug lösen, den Fahrplan finden Sie unter Linie 1 im beiliegenden Folder.
Da das Konzept des Anrufsammeltaxis in anderen Bezirken sehr gut angenommen wird, hoffen wir auf zahlreiche Inanspruchnahme dieser Serviceeinrichtung seitens unserer Mitbürger.

Es gilt ein neur VOR-Fahrplan. Dieser Fahrplan am Gemeindeamt auf. Weiters wurde eine neue Linie eingerichtet.

Tierkörperverwertung

Wenn das geliebte Haustier stirbt, stellt sich oft die Frage: „Wohin mit den sterblichen Überresten?“ Seit heuer gibt es in Niederösterreich ein einheitliches, hygienisches Sammelsystem, welches von den Abfallverbänden gemeinsam mit dem Land NÖ aufgebaut worden ist. ==> weiter [3.856 KB]

aktuelle Wasserwerte

Stand: August 2016 PH-Wert Gesamthärte (Grad dH) Nitrat mg/l Chlorid mg/l Sulfat mg/l
Werte lt. letzter Untersuchung 7,8 10 - 12 33,0 19,0 55,4
Zulässige Höchstkonzentration     50 200 750


Die aktuellen Wasserwerte sind unter der Homepage www.evnwasser.at/trinkwasser mit Eingabe der Postleitzahl abzufragen.


Druckbare Version

Gemeindedeponie
Impressum