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Entstehung

Markgrafneusiedl, oder wie es lateinisch genannt wurde „novellum sartum marchionis“, heißt eigentlich „die neue Rodung des Markgrafen“. Dies weist auf das einstige Vorhandensein eines großen Waldes in dieser Gegend hin. Ein Überrest davon dürfte das Föhrenwäldchen am nord-östlichen Ende des Ortes sein.


Farbmalerei vom Ort -


Markgrafneusiedl dürfte erst nach dem Jahr 1042 gegründet worden sein. Vor dieser Zeit war das Marchfeld an Ungarn abgetreten. Im Jahre 1043 wurde dieses Gebiet für deutsche Besiedlung wieder gewonnen und bildete zunächst samt dem Land zwischen Fischa und Leitha eine selbständige, neben der Ostmark bestehende „Neumark“. In dieser Neumark waltete seit 1044 Markgraf Siegfried. Markgraf Siegfried dürfte nun die Rodung unseres Gebietes vorgenommen und als ersten Ort Markgrafneusiedl gegründet haben.

Erste urkundliche Erwähnung

Die erste urkundliche Erwähnung von Markgrafneusiedl fällt aber doch bedeutend später. Das in einer Eintragung des Klosterneuburger Salbuches genannte „novellum sartum marchionis“ ist unzweifelhaft unser Ort. Diese Eintragung dürfte zwischen 1120 und 1129 erfolgt sein. Markgrafneusiedl befand sich im Besitz Klosterneuburgs und gelangte zugleich mit Pyrawarth an die Babenberger.

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